Willkommen bei Berlin Toxicology Office

 

Gesundheitlicher Verbraucherschutz

 

Berlin Toxicology Office (BTO) bietet der Großindustrie als Hersteller chemischer Stoffe, mittelständischen Betrieben als Anwender von Chemikalien, Beratungs-firmen mit speziellem Expertise-Bedarf und Behörden professionelle Unterstützung bei der Umsetzung der neuen europäischen Gesetze zur Chemikalien- und Produktsicherheit an.

Elf Jahre nach Einführung des EU-Chemikaliengesetzes REACH endet am 01. Juni 2018 die Registrierungsfrist für chemische Stoffe, die in Mengen von 1 Tonne bis 100 Tonnen pro Jahr hergestellt oder importiert werden. Um diese Chemikalien weiterhin herstellen oder importieren zu dürfen, sind bestimmte REACH-Pflichten gegenüber der Europäischen Chemikalien-Agentur (ECHA) einzuhalten. Dabei be-raten und helfen wir.

 

Wichtige Beiträge zum REACH-Termin 2018 wurden in den ECHA-Newsletters ver-öffentlicht:

   echa newsletter 1-2014_reach-2018-time-is-not-on-your-side

 

   echa newsletter 5-2014_seven-steps-to-reach-2018

  

 

Sicherheitstestung ohne Tierversuche

 

Die EU-Gesetze fordern Tierversuche, um Nebenwirkungen zu entdecken und so die Gesundheit des Verbrauchers sicherzustellen, verlangen gleichzeitig aber auch die Vermeidung von Tierversuchen, um dem Tierschutz Genüge zu tun. BTO zielt mit wissenschaftlichen Dienstleistungen darauf ab, diesen Widerspruch in der Regulatorischen Toxikologie aufzulösen und Chemikaliensicherheit und Tierschutz zusammenzuführen. Eine Alternative Toxikologie, also eine Toxikologie weitest-gehend ohne Tierversuche, wird einerseits die Chemikaliensicherheit und somit den Verbraucherschutz sicherstellen, anderseits aber zusätzlich den Tierschutz berücksichtigen durch Reduzierung der Versuchstierzahlen oder möglichst den kompletten Ersatz von Tierversuchen. 

Für den Kunden hat dies entscheidende Vorteile, denn tierfreie Testung bedeutet positives Produktimage und deutliche Kosteneinsparung beispielsweise bei der Anmeldung von Chemikalien im Rahmen der europäischen Gesetzgebung REACH. 

 

 

Kleine Anmerkungen zur Sicherheitstestung

von Chemikalien und Produkten ohne Tiere

 

 

Am Anfang gab es keine gesetzlichen Regulierungen für gesundheitsgefährdende Stoffe und Produkte, nicht einmal Testmethoden, um toxische Effekte überhaupt erst detektieren zu können.

 

Der Menschenversuch

Ausgerechnet Wimperntusche änderte diesen Zustand in den 1940er Jahren. Frauen, die dieses Kosmetikum eines bestimmten Herstellers benutzt hatten, erlitten schwere Augenschäden. Daraufhin entwickelte John Henry Draize 1944 einen Test auf Augenreizung bzw Augenätzung am Kaninchen. Damit war im Grunde der Schritt vom „Menschenversuch“, also der ungeregelten Anwendung von Produkten am Menschen, zum Versuch am Tier als Stellvertreter vollzogen.

 

Der Tierversuch an Affen

Zunächst glaubte man, primär solche Tiere verwenden zu müssen, die dem Menschen möglichst verwandt sind, um die Ergebnisse der Tierversuche besser auf den Menschen übertragen zu können. Das führte zu vielen Tests an Affen, allerdings bald auch zu Protesten gegen die Verwendung unserer nächsten Verwandten im Tierreich. So wurden fortan Affen möglichst nicht mehr eingesetzt, statt dessen hauptsächlich Mäuse und Ratten.

 

Der Tierversuch an kleinen Säugern und Nagern 

Jahrzehntelang wurden Tierversuche bedenkenlos durchgeführt, immer mit dem Argument, Sicherheit für den Menschen zu schaffen. Dann jedoch wuchs der Un-mut über Tierversuche in weiten Teilen der Bevölkerung und auch in der Wissenschaft, was bewirkte, daß seit etwa 40 Jahren intensiv nach versuchstierfreien Testmethoden geforscht wird.

 

Tierversuchsfreie Testmethoden 

Inzwischen gibt es eine Unzahl solcher Methoden, die allerdings kaum eingesetzt werden. Woran liegt die fehlende Umsetzung von Alternativmethoden in die regulatorische Praxis? Ethische Bedenken haben verhindert, Menschen und Affen in Versuchen einzusetzen, die der gesundheitlichen Sicherheit dienen sollen. Bei kleinen Säugern und Nagern sind diese Bedenken geringer, aber doch vorhanden. Es wäre daher durchaus möglich – wie bei Menschen und Affen – den ethischen Aspekt in ein gesetzliches Verbot münden zu lassen. Ein solches Verbot gibt es bereits für Kosmetika und deren Inhaltstoffe. Warum also nicht für alle chemi-schen Stoffe und Produkte? Es sind Alternativmethoden da, diese müssen nur Verwendung finden und deren Ergebnisse für die Hersteller und Anwender Rechtssicherheit bieten.

 

Fazit

Bei der Umsetzung von Alternativmethoden in die regulatorische Praxis ist also nicht primär die Wissenschaft gefragt sondern die Politik, welche den gesetzlichen Rahmen schaffen muß für die Verwendung der vorhandenen versuchstierfreien Testmethoden.

 

News:

Die Niederlande haben 2017 einen Plan zum Ausstieg aus den Tierversuchen bis 2025 beschlossen. Das ist vorbildlich für andere Staaten. Man muß nur wollen... 

 

Our Expertise:

Chemical Safety

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Registration

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Product Safety

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Biocides Directive

Pharmaceutical 

Safety

Drug Substances

Drug Products

Genotoxic Impurtities

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OECD Implementation

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